• Tradition und Atmosphäre
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Geschichte des Osnabrücker Weihnachtsmarktes

Stimmungsvolle Beleuchtung verleiht der Osnabrücker Altstadt einen feierlichen Glanz. Seit Jahren zählt er zu den schönsten Märkten im Norden und wurde mehrfach ausgezeichnet. Der erste Osnabrücker Weihnachtsmarkt fand vor etwa 180 Jahren erstmals statt.

In einem Schreiben von 04.11.1836 ist vermerkt, dass „Handwerker, KuchenBacker und alle welche mit kurzen Waaren handeln, auf dem alten Rathause Waaren zum Verkauf 8 Tage vor Weihnachten öffentlich ausstellen dürfen.“

Seither hat sich einiges getan: Der Historische Weihnachtsmarkt in Osnabrück erstreckt sich heute auf dem Marktplatz vor der mittelalterlich anmutenden Kulisse von Rathaus, Stadtwaage und Kirche St. Marien sowie auf dem Domvorplatz. Hinzu kommt der Weihnachtszauber an der Johanniskirche. Das geschichtsträchtige Ensemble zieht Besucher in seinen Bann und macht neugierig auf das, was einst war, und das, was heute zu entdecken ist. Allen voran das berühmte Rathaus im spätgotischen Stil, auf dessen Stufen 1648 der Westfälische Frieden verkündet und damit der Dreißigjährige Krieg beendet wurde.

Friedlich geht’s also zu in der Stadt. Und auch ohne großes Getöse. So spricht man dann auch vom „stillen“ Weihnachtsmarkt Osnabrücks: Musikalisch begleitet wird lediglich das historische Karussell vor dem Rathaus. Generationen von Osnabrückern haben in diesem mehr als 100 Jahre alten Fahrgeschäft bereits ihre Runden gedreht. Neben Traditionellem gibt’s auch Rekordverdächtiges zu entdecken: den mit sechs Metern Höhe größten Nussknacker der Welt auf einem Weihnachtsmarkt oder die weltgrößte funktionstüchtige Spieluhr mit lebensgroßen Figuren.

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