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Lemgo Wappen Lemgo

Stadt im und am Fluss

Das Lebenselixier in all seinen Formen erleben

Das Stadtbild von Lemgo wird von der Bega geprägt. Der Fluss fließt auf einer Länge von 5 Kilometern durch mehrere Ortsteile und bietet viele Möglichkeiten zur Naherholung – sogar mitten in der Innenstadt. Im Laufe der letzten Jahre wurde viel für die Renaturierung des Flusses und den Hochwasserschutz getan. Das hat dazu geführt, dass die Bega nun sogar noch besser erlebbar ist als zuvor.

In vielen Schritten wurden Veränderungen des natürlichen Verlaufs des Gewässers rückgängig gemacht. Verengungen wurden breiter gemacht, Begradigungen wieder kurvig, Staustufen wurden abgebaut. An einigen Stellen wurde das Wasser aus Kanälen unter der Erde wieder an die Oberfläche geholt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mensch und Tierwelt profitieren gleichermaßen von den Maßnahmen. So wurde am Langenbrücker Tor ein kleines Innenstadt-Paradies für Familien geschaffen. Sitztreppen direkt am Fluss laden zum Verweilen ein. Groß und Klein können auf den Stufen die Sonne genießen und zur Abkühlung in die an der Stelle flache Bega springen.

Das Langenbrücker Tor mit den Bega-Terrassen

Für die Tierwelt wurden im Verlauf des Flusses Solgleiten geschaffen. Sie ermöglichen Fischen den eigenständigen Aufstieg entlang der Grevenmarsch. Den Weg nutzen nun Forellen. An und im Fluss haben sich viele unterschiedliche Lebewesen aus Flora und Fauna neu angesiedelt. Libellen, Entenfamilien und viele mehr sorgen für eine lebendige Bega und dafür, dass es an ihrem Ufer für kleine und große Naturforscher viel zu sehen und entdecken gibt. Begleitende Untersuchungen belegen die erhebliche qualitative Verbesserung auch wissenschaftlich.

Doch Wohlbefinden von Mensch und Tier ist nicht das einzige, was von den vielen Maßnahmen profitiert hat. Beim Jahrhunderthochwasser am 20./21. Mai 2019 kamen die Lemgoerinnen und Lemgoer mit dem Schrecken davon. Trotz historisch hoher Pegelstände blieben viele Areale, darunter die historische Innenstadt, unbeschadet. Eine Bootsfahrt durch die Fußgängerzone war, glücklicherweise, nicht nötig.

Die Zukunft hält noch mehr Entwicklungen für Besucherinnen und Besucher und auch die Bega bereit. So ist die Anlaufstelle am Langenbrücker Tor ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird: Das Projekt des Auen-Parks wird weitere Flächen für die innenstadtnahe Naherholung aufwerten, das Erlebnis „Bega in Lemgo“ abrunden und gleichzeitig diesen sensiblen Naturraum nicht überstrapazieren.

Auch außerhalb der Innenstadt kann man in Lemgo Wasser erleben. An den Försterteichen treffen sich die Ruhe des Waldes und das sprudelnde Leben der Teiche. Ganz in der Nähe bieten Tiergehege spannende Unterhaltung für Familien. Auch der Waldkindergarten ist dort zu finden. Rund um die Försterteiche gibt es Rundwanderwege, die zu einem Sonntagsspaziergang einladen.

Weder Fluss noch Teich ist das Feuchtbiotop am Radsiekbach. Der Auenwald liegt in einem Tal mit steilen Hängen, welches durch die STAFF-Stiftung bequem zugänglich gemacht wurde. Eine Brücke und eine Treppe sowie Stege und Wege erlauben es Besucherinnen und Besuchern, das Biotop trockenen Fußes zu erkunden und trotzdem die Talaue zu schonen. Neben Fröschen, Salamandern und Molchen wartet der seltene Eisvogel dort auf ein Publikum.

Wasser bedeutet vor Freizeit und Vergnügen aber vor allem Leben. Nicht umsonst ist Trinkwasser das Lebensmittel Nr. 1. Das frische Leitungswasser aus dem Hahn besitzt in Lemgo besonders gute Qualität: 14 Brunnen und eine Quelle liefern bestes Trinkwasser, das keinerlei Aufbereitung benötigt. Der Stadtwald und die topografische Lage spielen eine Rolle bei dem hohen Standard. Häufige Kontrollen sorgen dafür, dass die gute Qualität stets erhalten bleibt.

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