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Hattingen Wappen Hattingen

Immer an der Ruhr entlang

Hattingen an der Ruhr, die Altstadt der Metropole Ruhr

Rund 13 Kilometer schlängelt sich die Ruhr auf Hattinger Stadtgebiet. Entlang des RuhrtalRadwegs können Spaziergänger, Wanderer und Radler die Highlights des idyllischen Ruhrtals erkunden: von mittelalterlichen Burgen bis spannende Industriekultur.

4 Sterne für den RuhrtalRadweg

Der 230 Kilometer lange RuhrtalRadweg ist eine der spannendsten und beliebtesten Flussradwanderrouten Deutschlands – das sieht auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club so und zeichnete den Radfernweg als Vier-Sterne-Qualitätsradroute aus. Der Weg führt ruhraufwärts bis ins Sauerland, ruhrabwärts vorbei am Essener Baldeneysee bis Duisburg am Rhein. Kein anderer Fluss in Deutschland verbindet Industrie-Kultur und Natur auf so engem Raum.

Drei-Burgen-Stadt

Entlang des RuhrtalRadwegs begrüßen Sie auf Hattinger Stadtgebiet neben der historischen Altstadt gleich 3 Zeugen mittelalterlicher Geschichte: Isenburg, Burg Blankenstein und Wasserburg Haus Kemnade. Die 240 Meter lange, eindrucksvolle Ruine der Burg Isenberg ist Hattingens ältestes und bedeutendstes archäologisches Zeugnis des Hochmittelalters. Sie ist eine der größten Burgruinen Deutschlands und bietet wunderschöne Ausblicke auf das Ruhrtal.

Historischer Treidelpfad

Unterhalb der Isenburg ist in der Ruhrschleife ein Teil des ursprünglichen Treidel- bzw. Leinpfads als Denkmal erhalten. Auf ihm zogen nach der Schiffbarmachung der Ruhr ab 1780 Pferdegespanne die mit Kohle beladenen Ruhraaken den Fluss hinauf. Folgt man dem Leinpfad Richtung Stadtmitte, gelangt man an die denkmalgeschützte Birschels Mühle, eine ehemalige Getreidemühle. Dort kann man das beruhigende Rauschen der Ruhr an den stufenförmigen Wasserfällen am Hattinger Wehr genießen. Die 1819/20 errichtete Schleuse erinnert noch heute und die Blütezeit der Ruhrschifffahrt, zudem befand sich hier ab Mitte des 19. Jahrhunderts die erste Flussbadeanstalt Hattinges.

Imposante Industriekultur

Imposante Industriekultur erleben Sie im Westfälischen Industriemuseum Henrichshütte, ein wichtiger Ankerpunkt der Route der Industriekultur. 150 Jahre lang sprühten Funken, wenn die Hochöfen das flüssige Eisen ausspuckten. Heute wird an diesem einzigartigen Originalschauplatz die Geschichte von Eisen und Stahl lebendig. Denkmal und Herzstück ist der älteste erhaltene Hochofen des Reviers.

Mittelalterliche Höhenburg mit Rundblick

Von der Industriekultur geht es zurück ins Mittelalter: 80 Meter über der Ruhr thront über dem Flusstal die mittelalterliche Höhenburg Blankenstein aus dem Jahr 1227. Vom 30 Meter hohen Torturm bietet sich ein fantastischer Rundblick auf das Ruhrtal. Die Blankensteiner „Freiheit“ im Schatten der Burg ist neben der Hattinger Altstadt der zweite historische Ortskern Hattingens, er zählt zu den besonders geschützten historischen Stadt- und Ortskernen Nordrhein-Westfalens. Der Gethmannsche Garten, wegen seiner verschlungenen Wege im Volksmund auch “Irrgarten” genannt, ist ein schönes Beispiel bürgerlicher Landschaftsgärten des 19. Jahrhunderts.

Spazieren Sie weiter an der Ruhr entlang und entdecken Sie unweit der Burg Blankenstein die malerische Wasserburg Haus Kemnade, umgeben von einem Wassergraben. Von dort gelangen Sie ans Stauwehr und direkt zum Ruhrstausee Kemnader See.

Die unberührten Naturparadiese entlang des RuhrtalRadwegs, gepaart mit Burgen, Industriekultur und dem einmaligen historischen Stadtkern machen Hattingen zu einer der schönsten historischen Städte Nordrhein-Westfalens.

Lassen Sie sich verzaubern von der Perle an der Ruhr: Entdecken Sie Fluss, Natur, Geschichte und Menschen.

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