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Rheda-Wiedenbrück Wappen Rheda-Wiedenbrück

Es tröpfelt und plätschert auch in Rheda-Wiedenbrück

Der längste Fluss, der in Deutschland entspringt und im Meer endet, macht auch hier Halt – die Rede ist natürlich von der Ems. Der 371 Kilometer lange Fluss entspringt der Senne in Schloß Holte-Stukenbrock. Er schlängelt sich seinen Weg bis ins Herz der Doppelstadt und des Geländes der Landesgartenschau von 1988. So ist ein hochwertiges Naherholungsgebiet entstanden – die Flora Westfalica. Bis heute ist die Flora, als ein einzigartiger Kultur- und Landschaftspark, ein fester Bestandteil der kulturellen Vielfalt der ostwestfälischen Stadt an der Ems.

Der Fluss verbindet jedoch auch die beiden Stadtteile Rheda und Wiedenbrück und prägte auch die Entstehungsgeschichte der heutigen Doppelstadt. Die Ems versorgte die frühen Ursiedlungen mit Wasser und umfloss schützend die jeweiligen Wasserburgen. Auch die Namen der Stadt führen zurück auf die historische Verknüpfung mit dem Fluss: Rheda entstand aus Rethe, welches sich auf das Ried am Flussufer bezieht. Wiedenbrück wird als die weite oder aber die Weidenbrücke übersetzt.

Einige hundert Jahre stellte Rheda-Wiedenbrück auch einen wichtigen Standort für die Schifffahrt auf der Ems dar: In früheren Zeiten war der Stadtteil Rheda der oberste Anlegeplatz für die Emsschifffahrt. Eine erstaunliche Begebenheit, wenn man bedenkt, dass heute nur noch knapp 206 Kilometer der Ems von Schiffen befahrbar sind. In der Doppelstadt stellen heutzutage die Kanuten und die „Emsflotte“ den einzigen Schiffverkehr dar.

Neben zwei bezaubernden historischen Altstädten, sakraler Kunst und traumhafter Natur im Stadtgebiet, kann Rheda-Wiedenbrück mit einem romantischen Wasserschloss aufwarten. Die Residenz wurde 1170 erstmalig erwähnt. Um 1200 hatte Edelherr Bernhard I. zur Lippe die Residenz gegründet. Direkt an der Ems in Rheda gelegen, beeindruckt der Palast mit seinem weißen Saal im Rokoko-Stil, einer atemberaubenden Schlosskapelle und dem malerischen Schloßpark. Auch der Kapellenturm, als ältester Teil der Anlage, besitzt einen besonderen Charme. Nicht umsonst zählt das Bauwerk zu den bedeutensten Zeugnissen der spätromantischen Baukunst in Westfalen. Der Barock- und der Renaissance-Flügel der Wasserburg vervollständigen das außergewöhnliche Ensemble.

Sie sehen: Ein Abstecher nach Rheda-Wiedenbrück lohnt sich. Entlang der Ems führt der Emsradweg, der die Städte von Schloß Holte-Stukenbrock bis Emden verbindet. Durch den Flora-Park führt die Route von Wiedenbrück nach Rheda oder andersherum. Die malerischen Innenstädte an den Emsauen laden derweil zum Verweilen ein.

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