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Kamen Wappen Kamen

„Die Sesicke bleibt ruhig selbst beim Sturm.“ (Hengstenberg)

Kamens Geschichte beginnt am Wasser / am Fluss

Die Seseke ist der Fluss, der mit Kamen eng verbunden ist. Dies nicht nur, weil er den Stadtgraben speiste, sondern weil Kamen seine Gründung unter anderem dem Umstand verdankt, dass man die Seseke an dieser Stelle überqueren konnte.

Auch das Wappen der Stadt Kamen kann als Kammrad einer Mühle an der Seseke gedeutet werden.

Der frühere Fischreichtum führte zur Verpachtung der Fischereirechte, und auch die erste Badeanstalt wurde durch den Schwimmverein „Flora“ an der Seseke eingerichtet.

Durch die Einleitung von Abwässern seitens der Industrie und der Zeche verschlechterte sich die Wasserqualität derart, dass in der Folgezeit weder Fischerei noch Schwimmen möglich waren. In den 1920er Jahren wurde der Fluss dann reguliert bzw. kanalisiert und diente fortan als Abwasserkanal.

Erst durch die 2014 abgeschlossene Renaturierung durch den Lippeverband sind heute wieder Fische und andere Lebewesen in der Seseke beheimatet.

Im Kulturhauptstadtjahr 2010 wurde die durch den Lippeverband durchgeführte Renaturierung der Seseke durch das Kunstprojekt ÜBER WASSER GEHEN begleitet. Ein Teil der Kunstwerke wurde dauerhaft errichtet. Hierzu gehören in Kamen:

Pixelröhre (Wolfgang Winter und Berthold Hörbelt)

Pixelröhre

JETZT (Christian Hasucha)

Jetzt

Der wachsende Steg (Hannes Schwertfeger und Oliver Storz)

Der wachsende Steg

Der 2018 eröffnete Sesekepark macht den Fluss zu einem Naturerlebnis für die Bevölkerung und für Besucher. Der in den Sesekepark integrierte Literaturpfad zeigt auf acht Stelen Zitate berühmter Persönlichkeiten zum Thema „Freiheit“.

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