Warendorf

Geschichte erleben in der Pferdehauptstadt Deutschlands
Warendorf

Pferdefreunde in aller Welt kennen Warendorf. Bekannte Institutionen sind hier zu Hause. Mit dem Landgestüt brachte Preußenkönig Friedrich Wilhelm III. 1826 die Pferde nach Warendorf. Aber auch vorausgegangene Jahrhunderte haben deutliche Spuren hinterlassen. Schon im Mittelalter nahmen Warendorfer Kaufleute am hansischen Handel teil: Warendorf war Mitglied der Städtehanse. Gold- und Silberschmiede übten ihr kunstvolles Handwerk aus. Selbst der englische Königshof bezog Leinenstoffe aus der Stadt an der Ems. Heute erfreuen sich die Besucher an der gut erhaltenen Warendorfer Altstadt, die mit ihrem mittelalterlichen Straßen- und Stadtbild zu den schönsten Städten im Münsterland zählt.

Warendorf: Daten & Fakten.

Gründung
1.200
Größe
176,7 km²
Einwohner
38.059

Warendorf auf einen Blick.

Veranstaltungshighlights in Warendorf.

  • Ausstellung “Klaus Lückemeyer_mensch malerei”

    Das Historische Rathaus am Markt ist der Informationsmittelpunkt für das Dezentrale Stadtmuseum. Neben dem Historischen Ratssaal zeigen die Stadt Warendorf und deren Kooperationspartner dort wechselnde Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst oder zu kulturgeschichtlichen Themen der Stadt und des Umlandes.

    Ausstellung Öffnungszeiten:

    Di-Fr 15-17 Uhr / Sa, So und feiertags 14-17 Uhr

    Eintritt frei

    zur Homepage
  • LVHS-Galerie: “Mensch Jakob!”

    Bilder zur Geschichte Jakobs, Roswitha Massing, Ibbenbüren

    Öffnungszeiten Mo-Sa 10-19 Uhr, So und Feiertage 10-14 Uhr

    Eintritt frei

    zur Homepage
  • Sonderausstellung: 1920 – Eine Provinz verschwindet”

    Der Erste Weltkrieg war eine enorme Katastrophe. Die folgenden Friedensschlüsse sollten eine neue Ordnung in Europa aufstellen und führten zu radikalen Umwälzungen. Vor genau 100 Jahren trat dieses folgenreiche Vertragswerk in Kraft.

    Neben zahlreichen weiteren Bestimmungen des sogenannten Versailler Vertrages zeitigten die Passagen über die Gebietsabtretungen des Deutschen Reiches die gravierendsten Folgen. So war die Provinz Westpreußen am stärksten von der Forderung des neu gegründeten Staates Polen betroffen, einen freien Zugang zur Ostsee zu erlangen. Nur in einem kleinen Teil der Provinz konnten die Menschen 1920 darüber abstimmen, ob sie bei Deutschland bleiben oder Teil des neuen polnischen Staates werden wollten. Der weitaus größte Teil der Provinz wurde an den Staat Polen abgetreten und bildete als Woiwodschaft Pommerellen einen neuen Teil des Staates Polen.

    Die Ausstellung soll die Abläufe dieser Jahre in Erinnerung rufen und auch der Frage nachgehen, wie sich die territorialen Veränderungen auf die Menschen auswirkten. Dabei spielt auch die Frage eine gewichtige Rolle, wer von den Deutschen nach 1920 die Provinz Westpreußen verließ, aber auch, wer von den Deutschen blieb. Auch die Frage nach der Herkunft der neu zugewanderten Polen in die ehemalige Provinz Westpreußen wird eine Rolle spielen.

    zur Homepage

Hansetouren durch Warendorf

Münsterländer Töttchen

Das Töttchen ist eine westfälische Spezialität aus dem Münsterland. In Warendorf wird das Gericht besonders gerne Mitte Oktober zu „Fettmarkt“ gegessen. Ursprünglich als „Arme-Leute-Essen“ entstanden, wird das Fleischragout heute vor allem aus hochwertigem Kalb- und Rindfleisch zubereitet. Alljährlich ... mehr