Höxter

Lebendige Stadt mittendrin im Weserbergland
Höxter

In Höxter vereinen sich malerische Fachwerkhäuser und mittelalterliche Gassen mit einer lebendigen Innenstadt. Die Innenstadt wird geprägt durch bedeutende Gebäude der Weserrenaissance. Die mit Schnitzereien reich verzierten Bürgerhäuser und Adelshöfe zeugen noch heute vom Ideenreichtum vergangener Zeiten. Das vielfältige Gastronomieangebot, hochwertige Übernachtungs- und Einkaufsmöglichkeiten sowie nicht zuletzt die zentrale Lage an der Weser machen Höxter zu einem idealen Ausgangspunkt für Ihren Urlaub im Weserbergland.

Höxter: Daten & Fakten.

Gründung
823
Größe
157,87 km²
Einwohner
29.553

Höxter auf einen Blick.

Veranstaltungshighlights in Höxter.

  • Ausstellung – Varda Getzow – Schichtungen

    Das Forum Jacob Pins im historischen Adelshof Heisterman von Ziehlberg an der Westerbachstraße 35-37 mitten in der Altstadt von Höxter hält für den Besucher reichhaltige Angebote verschiedener Art bereit.

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  • Die Welt zu Gast – Ausstellung

    Leistungsschauen der Gründerzeit: Weltausstellungen in London, Paris und Wien 

    Sonderausstellung in der Fürstlichen Bibliothek Corvey

    vom 6. April bis 1. November 2019

    Mit dem Beginn der Industrialisierung etablierten sich etwa ab der Mitte des 19. Jahrhunderts Weltausstellungen als technische und kunsthandwerkliche Leistungsschauen in internationalem Rahmen. Die Bezeichnungen Exposition Universelle Internationale, Exposition Mondiale oder World’s Fair unterstreichen die hohen Ambitionen der beteiligten Staaten. Zielsetzung und Anspruch manifestieren sich daher von Beginn an durch eine interessante Architektur. Die oft aufwendig gestalteten und teuren Pavillonbauten versuchen, das Charakteristische des jeweiligen Landes hervorzuheben..

    Bis zur Jahrhundertwende gab es zahlreiche Weltausstellungen, von denen jede ein besonderes Programm in den Mittelpunkt stellte. In der Fürstlichen Bibliothek Corvey sind von den folgenden Standorten Materialien vorhanden: London (1862), Paris (1867, 1878, 1889) und Wien (1873). Als die wohl nachhaltigste wird die Pariser Weltausstellung von 1889 angesehen. Immerhin war sie der Anlass zur Errichtung des Eiffelturms. Die Wiener Weltausstellung von 1873 zeichnete sich vor allem durch die markante Stilbildung der Neo-Renaissance aus, was vor allem im Kunsthandwerk zum Tragen kam.

    Zu sehen sind zahlreiche, zum Teil prachtvolle Werke zu den einzelnen Ausstellungen und ihren Metropolen. Die gezeigten Bilder und Ansichten dokumentieren eine Zeit des industriellen, gewerblichen und gesellschaftlichen Aufbruchs und der Neuerungen, die sich gemeinhin als „Gründerzeit“ einen Namen machte.

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  • Corveyer Sommerkonzert

    Konzert für Solo-Harfe und Orchester

    Eine zwanzigjährige Harfenistin Lea Maria Löffler steht im Mittelpunkt des zweiten Konzerts der Reihe „Corveyer Sommerkonzerte präsentieren die Stars von morgen der klassischen Musik“ im Kaisersaal von Schloss Corvey: Lea Maria Löffler wird von einem Kammerorchester begleitet. Auf dem Programm werden diverse Kostbarkeiten der Harfen-Literatur stehen.

    Sie begann ihre musikalische Ausbildung mit der Violine im Alter von vier Jahren. Ein Jahr später entdeckte sie ihre Liebe zur Harfe und begann mit dem Unterricht. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 erspielte sie sich ein Stipendium, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler. Zusätzlich wurde sie mit dem Sonderpreis des Verbandes der Harfenisten in Deutschland e.V. ausgezeichnet.

    2018 war Lea Maria Löffler Preisträgerin beim Internationalen Harfenwettbewerb der Franz Josef Reinl Stiftung, 2012 beim Internationalen Harfenwettbewerb Félix Godefroid/Belgien und 2010 beim Harfenwettbewerb des Verbandes der Harfenisten in Deutschland e.V.

    Seit 2018 wird sie von der Studienstiftung des deutschen Volkes, seit 2017 von der Dr. Franz Stüsser Stiftung und seit 2015 von der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung gefördert, wodurch sie im Herbst 2016 eine Tournee in der Reihe Best of NRW startete. Außerdem erspielte sie sich das Conrad von der Goltz Stipendium der Hochschule für Musik Würzburg und erhielt Förderpreise der Sparkassen NRW und der Hindemith Stiftung.

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  • Kunstexkursion

    Von „Irr-Real“ bis Jonathan Meese
    Kunst, Medizin und Stadtgeschichte in der Hansestadt Lübeck

    Die von der Museumskuratorin des Forums Jacob Pins, Julia Diekmann, organisierte Fahrt nach Lübeck beinhaltet den Besuch zweier Sonderausstellungen sowie eine Stadtführung durch die ehemalige Königin der Hanse.
    Das Museum Behnhaus Drägerhaus – Galerie des 19. Jahrhundert und der Klassischen Moderne – zeigt die von Julia Diekmann im Rahmen ihrer Dissertation kuratierte Ausstellung „Irr-Real. Carl Julius Milde, das Porträt und die Psychiatrie“. Der in Hamburg geborene Carl Julius Milde (1803–1875) ist in Lübeck vor allem durch sein Wirken als erster Denkmalpfleger der Stadt bekannt. Rund zehn Jahre vor seiner Übersiedlung in die Travestadt schuf der Künstler in Hamburg, im Allgemeinen Krankenhaus St. Georg, eine Serie von rund 60 Porträtzeichnung von Patienten der psychiatrischen Abteilung. Die im Auftrag der Ärzte entstandenen Bildnisse sind sowohl Zeugnis der Entwicklung der Psychiatrie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts als auch eindrucksvoller Beleg der Durchdringung von Kunst und Medizin in der Romantik. Denn im Gegensatz zu vergleichbaren Patientenporträts aus dem psychiatrischen Kontext präsentiert der Künstler Individuen, den verletzbaren und leidenden Menschen, in dessen Gesichtszügen der Betrachter die Spuren gelebten Lebens erkennt. Es besteht die Gelegenheit, sich die Dauerausstellung des Behnhaus Drägerhauses anzuschauen, die mit herausragenden Werken der Romantik und der Klassischen Moderne aufwarten kann. Für den späten Nachmittag des Tages ist ein von Frau Diekmann geleiteter Stadtrundgang vorgesehen.
    Der Sonntag gehört der zeitgenössischen Kunst in der St. Annen-Kunsthalle. Im Rahmen der Ausstellung, „Dr. Zuhause: K.U.N.S.T. (Erzliebe)“, ist dort die Präsentation von Werken eines der bedeutendsten deutschen Künstler der Gegenwart, Jonathan Meese, zu sehen. Die Leiterin der Kunsthalle und Kuratorin der Ausstellung, Dr. Antje-Britt Mählmann, wird im Rahmen einer Führung die Werke der Ausstellung, die sich u.a. mit dem Thema Heimat auseinandersetzt und einen retrospektiven Charakter hat, näherbringen. Vor der Rückfahrt nach Höxter besteht noch Gelegenheit, die bedeutende Sammlung mittelalterlicher Kunst des St. Annen-Museums zu besuchen oder Lübeck bei einem Stadtbummel zu erkunden.
    Die Fahrt von Höxter nach Lübeck und zurück erfolgt mit der Deutschen Bahn. Übernachtung im Hotel H+ Lübeck City Centre (****), das in einem denkmalgeschützten Lübecker Handelshof untergebracht ist. Die Kosten betragen incl. Bahnfahrt, Übernachtung / Frühstück, Museumseintritten und Führung durch die Jonathan Meese-Ausstellung 140,— € pro Person. Für die von Frau Diekmann geleiteten Führungen im Behnhaus Drägerhaus und die Stadtführung fallen keine Kosten an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 30. April 2019 erforderlich (Forum Jacob Pins unter Telefon: 05271-6947441 – ab 2. April – sonst bei Frau Diekmann, Telefon: 05536-960779, Mobil: 01523-6684979, oder E-Mail: judiekmann@aol.de).

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